Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

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Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon MZ per X » 12 Dez 2010, 13:58

Hallo zusammen, Jens aus Leipzig hier.

Seit Jahr und Tag habe ich mit Freude bei MobyGames mitgearbeitet, was nun leider vorbei ist, da dieses Projekt von gamefly.com aufgekauft wurde. Was das für die Zukunft von MobyGames bedeutet, ist ungewiss, allerdings sehe ich schon jetzt keinen Sinn darin, meine Freizeit zum Vermögensaufbau eines kommerziellen Unternehmens zu verwenden. Auch einige andere (wesentlich wichtigere) Mitarbeiter dort haben sich so geäußert. So weit, so schlecht.

Auf der Suche nach Alternativen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass das Schicksal von MobyGames in dieser oder anderer Form eigentlich jeder Seite da draußen droht, inklusive KultPower und TheLegacy. Ich will Euch nicht zu nahe treten, aber was passiert denn mit den vielen Daten hier, wenn mal der Ernstfall eintritt? Laut Impressum wird TL von zwei Leuten gestemmt und KP von einer Person. Was ist, wenn die mal einen Burnout kriegen oder das Geld ausgeht? Oder wenn gar mal ein worst case eintritt mit Unfall/Krankheit/Tod (Gott bewahre) ? Ist dann die Arbeit der vielen Freiwilligen hier abgesichert?

Außerdem hat jede Seite da draußen, die die Sache einigermaßen ernst nimmt, das Problem der schier unendlichen Anzahl von Spielen, die zu dokumentieren wären. Wenn alle für sich in kleinen Grüppchen wurschteln, ist das eigentlich nicht zu schaffen.

Deshalb einfach mal so in den Raum gefragt:

Was haltet Ihr davon, wenn es einen gemeinnützigen Gamer-Verein gäbe, quasi eine rechtsfähige Form der Gamer-Community?

Und wenn dieser Verein die ultimative weltweite Mitmach-Datenbank zur Computerspiel-Dokumentation aufbauen würde, mit einem wissenschaftlich-dokumentarischen Anspruch?

Ein gemeinnütziger Verein schließt kommerzielle Interessen aus, kann steuerbegünstigt Spenden von überall her einnehmen und ist immun gegen den Ausfall einzelner Personen. Entscheidungen finden durch Konsens der Community statt. Die gesammelten Daten könnten der Community unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt werden, das würde auch kommerzielle Unternehmen animieren, keine eigenen Datensammlungen aufzumachen.

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Gamers unite! :)
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon gene » 12 Dez 2010, 20:56

Hallo und herzlich willkommen in unserem Forum!
Habe das mit dem Verkauf von MobyGames gar nicht mitbekommen. Wer war denn vorher der "Eigentümer", eine Privatperson?

Generell hört sich die Sache mit dem Verein natürlich sinnvoll an. Irgendwann wurde hier im Forum schonmal darüber diskutiert (habs gefunden), ob man nicht einen Verein gründen solle. Das ist dann irgendwie im Sand verlaufen.

So ein Verein muss natürlich auch gegründet, geführt, organisiert werden. Da muss man natürlich auch Leute haben, die das übernehmen.
Die meisten oder zumindest einige von uns haben mittlerweile Familie, da wird das mit der "Freizeit" für derartige Hobbies schonmal schwierig. So wäre das nämlich auch bei mir. Andererseits müsste ich gut überlegen, ob ich es denn wirklich möchte, dass Kultpower.de in "Vereinsbesitz" übergeht, habe das halt bislang (und das sind schon mehr als 10 Jahre) immer komplett alleine organisiert, programmiert und finanziert (es gab natürlich ein paar Spenden, aber die decken eben nur einen geringen Anteil ab).

Ich bin aber gerne bereit, mir hier von euch anzuhören, wie so eure Meinungen und euer Interesse an diesem Thema ist! :D

PS: Falls ich mal nicht mehr sein sollte, erbt wohl meine Frau das Ganze :lol:

Nachtrag: Unsere Bundesregierung hat einen umfassenden Leitfaden zum Vereinsrecht als PDF zur Verfügung gestellt. Nett!
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon Trypticon » 13 Dez 2010, 17:53

MZ per X hat geschrieben:Hallo zusammen, Jens aus Leipzig hier.

Auf der Suche nach Alternativen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass das Schicksal von MobyGames in dieser oder anderer Form eigentlich jeder Seite da draußen droht, inklusive KultPower und TheLegacy. Ich will Euch nicht zu nahe treten, aber was passiert denn mit den vielen Daten hier, wenn mal der Ernstfall eintritt? Laut Impressum wird TL von zwei Leuten gestemmt und KP von einer Person. Was ist, wenn die mal einen Burnout kriegen oder das Geld ausgeht? Oder wenn gar mal ein worst case eintritt mit Unfall/Krankheit/Tod (Gott bewahre) ? Ist dann die Arbeit der vielen Freiwilligen hier abgesichert?

Tja, gute Frage. Auf der technischen Seite tut sich bei TL ja anscheinend seit Jahren nix mehr, auf lange Sicht ist dass allein sicher ungesund. Inwieweit bestimmte Supports eingepflegt werden ist ja auch schon sehr Personenabhängig. Dass sich derzeit nicht sehr viel tut ist verständlich, aber gibt auch zwischendurch immer mal so Phasen, wo man dann merkt, wer gerade keine Zeit hat oder nicht da ist.
Außerdem hat jede Seite da draußen, die die Sache einigermaßen ernst nimmt, das Problem der schier unendlichen Anzahl von Spielen, die zu dokumentieren wären. Wenn alle für sich in kleinen Grüppchen wurschteln, ist das eigentlich nicht zu schaffen.

Das stimmt natürlich, die Existenz verschiedener Seiten hat aber freilich einen guten Grund - die unterschiedlichen Vorlieben von Leuten wie sowas gestaltet werden sollte. Ich sehe den Anspruch auch für mich persönlich gar nicht so bei TL, sondern eher wie bei einem Museum zeigt man hier möglichst viele interessante Sachen für ein (anscheinend) vorwiegend deutsches Publikum. Würde man einen allumfassenden Dokumentationsanspruch haben, müßte man da beispielweise die Hilfen für potentielle neue Supporter anders gestalten.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon MZ per X » 14 Dez 2010, 16:22

gene hat geschrieben:Hallo und herzlich willkommen in unserem Forum!

Hallo gene, danke für die nette Begrüßung.:D
gene hat geschrieben:Habe das mit dem Verkauf von MobyGames gar nicht mitbekommen. Wer war denn vorher der "Eigentümer", eine Privatperson?

Der Verkauf hat offensichtlich bereits im August 2010 stattgefunden, ein offizielles Statement der alten oder neuen Eigentümer steht allerdings immer noch aus. Die traurigen Details lassen sich hier nachlesen. Vor dem Verkauf hat die Site den Gründern gehört, die für diesen Zweck so eine Art Consulting-GbR gegründet hatten.
gene hat geschrieben:So ein Verein muss natürlich auch gegründet, geführt, organisiert werden. Da muss man natürlich auch Leute haben, die das übernehmen.
Die meisten oder zumindest einige von uns haben mittlerweile Familie, da wird das mit der "Freizeit" für derartige Hobbies schonmal schwierig. So wäre das nämlich auch bei mir.
Die Führung eines Vereins ist nicht unproblematisch, ja. Für die Gründung braucht man sieben Leute, besser wären natürlich 15 oder 20. Einen Schatzmeister hätten wir übrigens schon. 8)

Meine Anfrage hier zielt auch eher darauf ab, mal die Stimmung in der Community zu sondieren. Die Probleme sind offensichtlich bekannt (siehe auch Trypticons Beitrag), aber gibt es Leute mit Idealismus, die Konsequenzen ziehen wollen?

Nach 10 Jahren Videospieldokumentation im Internet zeigt sich nun mehr und mehr, dass die bisherigen Konzepte auf Dauer gesehen zum Scheitern verurteilt sind. Kommerzielle Projekte wie gamersglobal.de oder nun auch MobyGames.com werden durch Verkauf/Insolvenz niemals "sicher" sein, was insbesondere ältere Experten davon abhält, sich dort zu engagieren. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wieviel Top-Leute Moby über die Jahre bereits verloren hat, weil es auch vorher schon halb-kommerziell war. Private Projekte wie TL oder KP leiden unter hohen Kosten und Personalmangel. Wenn also wirklich Interesse an einer dauerhaften, hochwertigen Videospieldokumentation besteht, dann muss ein neuer Ansatz her.
gene hat geschrieben:Andererseits müsste ich gut überlegen, ob ich es denn wirklich möchte, dass Kultpower.de in "Vereinsbesitz" übergeht, habe das halt bislang (und das sind schon mehr als 10 Jahre) immer komplett alleine organisiert, programmiert und finanziert (es gab natürlich ein paar Spenden, aber die decken eben nur einen geringen Anteil ab).

Kultpower ist Deins - und kann es bleiben. :)

Ich würde mir den weiteren Ablauf so vorstellen: Wenn es diesen Verein mal geben sollte, dann müsste natürlich zunächst mal der Community mitgeteilt werden, dass es uns gibt (im Sinne von ein wenig Marketing). Aber vordringlich müssten natürlich - unabhängig von anderen Projekten - die Diskussionen über das Layout unserer ultimativen Spiele-Datenbank losgehen, was alles letzten Endes drin sein soll (ALLES!!!) und was zum Start. Wenn die Anforderungen klar sind, dann könnte man beginnen, zB Informatik-Fakultäten in Deutschland zu kontaktieren, um vielleicht im Rahmen einer Diplom- oder Doktorarbeit oder eines Gruppenprojektes den ersten Programmieraufwand zu stemmen. Der Code sollte frei und offen sein, damit später jeder dazu beitragen kann.

Wenn das getan ist, dann muss man sehen, ob man beispielsweise die Daten von TL und KP als Grundstock irgendwie in die neue Datenbank importieren könnte. Die neue Datenbank soll natürlich irgendwann alle anderen Projekte überflüssig machen, das ist klar, sonst brauchen wir gar nicht anfangen. Aber was Eures ist, ist Eures. Vielleicht kann man dann sagen: Ab einem Tag X bleiben TL und KP so, wie sie sind, und die Arbeit geht auf die neue Datenbank über.

Das sind so meine ersten Gedanken.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon Thorium » 16 Dez 2010, 22:47

Ich kann dir nur in allen Punkten zustimmen.
Das TheLegacy nicht ewig existieren wird liegt eigentlich auf der Hand und was dann mit den gesammelten Daten passiert ist ungewiss. Deshalb hab ich auch alle meine Scans noch aufgehoben, für den Fall der Fälle kann ich die dann bei einem anderen Projekt beisteuern.

Ich finde die Idee mit dem Verein sehr gut. Ich würde zwar keine organisatorische Aufgabe übernehmen, da ich einfach mit anderen Projekten genug ausgelastet bin aber ich würde auf jeden Fall Mitglied werden und den Verein mit meinem Vereinsbeitrag und natürlich Spieldaten unterstützen.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon gene » 16 Dez 2010, 23:05

Hört sich immer noch interessant an, hier noch ein paar meiner Gedanken:
Die Idee mit den "Diplomarbeiten" finde ich gut, hatte ich auch schonmal im Kopf. Trotzdem denke ich aber auch: Es wird seit mehreren Jahren mehr oder weniger darüber diskutiert, dass TheLegacy technisch erneuert werden soll. Aus diversen Gründen ist das aber soweit ich weiß in der letzten Zeit nicht vorangekommen, es ist halt ein komplexes Thema und wenn dann alle Beteiligten noch im ganzen Land verteilt sind, macht es das nicht einfacher.
Der Gedanke, dass Kultpower irgendwann "stehenbleiben" soll, gefällt mir gar nicht :)
Also alleine der Aufwand, so ein neues Projekt zu durchdenken und dann noch etwas zu entwickeln, was allen Beteiligten gefällt, halte ich für sehr groß. Ich hätte eigentlich auch nicht genügend Zeit, da mitzuwirken.

Tendenziell halte ich es wie gesagt alles für eine gute Idee, auch der Gedanke mit der Langzeitarchivierung und so. Aber ich halte es nicht wirklich für umsetzbar. Außer jemand überzeugt mich vom Gegenteil :D

Was meint denn der Rest der Leute hier??
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon MZ per X » 17 Dez 2010, 10:19

gene hat geschrieben:Trotzdem denke ich aber auch: Es wird seit mehreren Jahren mehr oder weniger darüber diskutiert, dass TheLegacy technisch erneuert werden soll. Aus diversen Gründen ist das aber soweit ich weiß in der letzten Zeit nicht vorangekommen, es ist halt ein komplexes Thema und wenn dann alle Beteiligten noch im ganzen Land verteilt sind, macht es das nicht einfacher.

Es ist wesentlich schwieriger (manchmal sogar fast unmöglich), ein über die Jahre gewachsenes Projekt tiefgreifend umzumodeln, als etwas Neues von Grund auf zukunftssicher zu gestalten. Die Motivation dazu ist insbesondere dann im Keller, wenn man hinterher alle Daten nochmal anfassen muss, weil das Datenbank-Layout nur halbgar war (siehe Personen-Supports), und wenn die Umstrukturierung auf zu wenigen Schultern ruht. Wenn ich mich recht entsinne, hatte doch Devil of Madness zunächst TL programmiert, oder? Da DoM das Projekt offensichtlich verlassen hat, wer macht es eigentlich heute?

MobyGames hat übrigens das gleiche Problem - nur ein einziger Programmierer und eine über Jahre gewucherte, halbgare Codebasis. Nach dem, was ich dort gehört und was ich hier so gelesen und gesehen habe, gebe ich mal den Propheten und sage: Diese technische Revolution bei TL wird nicht mehr stattfinden. Ist nicht böse gemeint, ich lasse mich gerne anderweitig überzeugen. :|

gene hat geschrieben:Der Gedanke, dass Kultpower irgendwann "stehenbleiben" soll, gefällt mir gar nicht :)

Ach, gene, Dir will doch keiner was wegnehmen. Du kannst doch mit KP weitermachen wie immer. Solange Du Deine Scans zusätzlich in die Vereins-Datenbank hochlädst... :wink:

gene hat geschrieben:Also alleine der Aufwand, so ein neues Projekt zu durchdenken und dann noch etwas zu entwickeln, was allen Beteiligten gefällt, halte ich für sehr groß. Ich hätte eigentlich auch nicht genügend Zeit, da mitzuwirken. Tendenziell halte ich es wie gesagt alles für eine gute Idee, auch der Gedanke mit der Langzeitarchivierung und so. Aber ich halte es nicht wirklich für umsetzbar. Außer jemand überzeugt mich vom Gegenteil :D

Dass der Weg lang und steinig wird, ist klar. Aber wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und die Arbeit konsequent auf viele Schultern verteilen:

1) Die Datensammlung für die Datenbank erfolgt natürlich sowieso durch die Community. Wir werden zusehen müssen, möglichst viele Supporter/Approver heranzuziehen und deren Arbeit durch ein gutes Interface und klare Richtlinien zu erleichtern. Außerdem müssten wir sie irgendwie belohnen (bei Mobygames bekommen die Approver zB keine Punkte für diese Arbeit).

2) Wie oben bereits geschrieben, soll das technische Datenbank-Layout und das grundlegende Site-Design von Leuten gemacht werden, die wirklich etwas davon verstehen (Informatik-Studenten, vielleicht mit Fachrichtung Datenbanken/Webprogrammierung und unter Aufsicht eines Prof). Der daraus entstehende Code soll offen sein, sodass jeder aus der Community kleine Code-Beiträge leisten kann, also Bugs fixen und neue Features einbringen. Ich bin mir fast sicher, dass wir zwei oder drei von diesen Studenten dazu gewinnen können, später quasi als Supporter/Approver für den Code zu fungieren.

3) Nur beim Verein selbst wird die Arbeit auf drei/vier Schulterpaaren ruhen. Aber soviel ist das am Ende auch nicht. Ein bisschen Buchhaltung, ein wenig Schreibarbeit, eine Mitgliederversammlung pro Jahr, ein paar Chats zwischendurch. Ich denke, das ist machbar, solange wir nicht 100 neue Mitglieder pro Monat gewinnen. :D

4) Was die Diskussionen um die neue Datenbank angeht, so werden Sie wahrscheinlich in einem Forum stattfinden, wo alle Interessierten zu verschiedenen Themen diskutieren und um die beste Lösung ringen. Dazu sollten wir uns Zeit nehmen, mindestens sechs Monate, wenn nicht länger. Fehler in dieser Phase sind später schwer zu korrigieren. Deine Aufgabe, gene, wäre es also zunächst, abends und am Wochenende ein wenig nachzudenken und Deine Denkergebnisse in ein Forum einzustellen. Machbar? :D

gene hat geschrieben:Was meint denn der Rest der Leute hier??

Das würde mich auch brennend interessieren :!:
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon cebulba » 17 Dez 2010, 11:18

Moin.

Hallo "MZ per X". Auch von mir ein herzliches Willkommen.

Ich schreibe mal ein paar Zeilen dazu, respräsentiere aber nicht das gesamte TL Team.

zu Mobygames:
Ich kenne die Jungs auch seit Jahren, auch "fast persönlich" über andere interne Foren. mobygames ist defacto nicht verkauft. Du behauptest das nur, bzw. Mitglieder aufgrund des neuen Logos unten drin. Da es kein offizielles Statement dazu gibt und vorraussichtlich vorerst nicht geben wird, ist das reine Spekulation. Sicherlich bleibt aber festzuhalten, "es ist was passiert". Ob das gut oder schlecht ist, erlaube ich mir mal zu sagen, kannst du ohne die Hintergründe noch gar nicht sagen.

zu TL:
Ja, es gibt seit Jahren die interne Diskussion zur Struktur usw. - also alles umzuprogrammieren. Aber auch hier gibt es nunmal nur einen Hardcore Programmierer. Und da wir alle bei TL mittlerweile mehr oder weniger mitten im Leben stehen (also wir sind im Alter von Familiengründungen und Häusern), ist momentan alles etwas ruhiger. Das hat es auch immer wieder bei Mobygames gegeben und auch bei allen anderen Projekten.
Wo die Reise hingeht, kann ich dir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, es wird aber weiterhin bestehen bleiben.

zu deinem Verein:
Das lässt sich nicht so ohne weiteres realisieren.

dazu: Im Prinzip gibt es ja auch Wikipedia, wo Spiele Eintragungen schon drin sind. Langfristig wird es ein paar kommerzielle Projekte geben, die "große Wikipedia" und auch immer wieder kleinere oder mittelgroße Projekte.
Wer soll das stemmen, alles in eine Datenbank zu überführen - und es wird einfach auch an der Menge der Leute und Ideen und anderen Interessen scheitern.
Wenn du 10 Leute zusammenbekommst , die sowas erstellen - auf Open Source a la Wiki Basis - dann dauert dass sicherlich noch gut 2 Jahre und ob dann noch Leute da sind die die Daten eingeben, wage ich mal zu bezweifeln.

Natürlich kann man einen "offenes Datenbank System" erstellen, wo alle ihre DAten importieren und auch exportieren können - aber wie willst du das definieren und alle Seiten / Projekte unter einen Hut bringen. Das haben schon andere versucht.
Und es klappt eigentlich nur, wenn wirklich viel Geld in die Hand genommen wird (vgl. TRIVAGO Hotel META Buchungssoftware, wo alle Daten von hrs, booking usw. zusammengeführt werden).
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon MZ per X » 17 Dez 2010, 16:22

cebulba hat geschrieben:Hallo "MZ per X". Auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich schreibe mal ein paar Zeilen dazu, respräsentiere aber nicht das gesamte TL Team.

Hallo cebulba, auch Dir Dank für die nette Begrüßung. Schön, dass sich auch mal jemand von TL äußert, dass Ihr natürlich alle eine eigene Meinung habt, hatte ich vorausgesetzt. :)

cebulba hat geschrieben:mobygames ist defacto nicht verkauft. Du behauptest das nur, bzw. Mitglieder aufgrund des neuen Logos unten drin.

Bis jetzt liegen diese Dinge auf dem Tisch:

1) Das GameFly-Logo auf jeder MobyGames-Seite.
2) Ein Statement von Brian Hirt:

"Many of you have probably noticed the new logo on the bottom of the site. As approvers and active members of the community, I want to let you know that MobyGames has become part of GameFly Media. Rob and I continue to run the site on a day to day basis. We actually feel this change will allow us to spend more time working on the site, allowing us to make it better and to continue doing great things."

3) Der DNS-Eintrag der Domain mobygames.com weist seit dem 03.09.2010 einen neuen Owner namens GFMedia Inc. aus.
4) Die MobyGames-Trademarks (bitte nach "mobygames" suchen) bei der US-amerikanischen Patentbehörde sind unverändert.

Aus diesen Fakten kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Meine habe ich Euch oben mitgeteilt. Ich bin natürlich trotzdem sehr gespannt, wie es
weitergeht.

cebulba hat geschrieben:Ja, es gibt seit Jahren die interne Diskussion zur Struktur usw. - also alles umzuprogrammieren. Aber auch hier gibt es nunmal nur einen
Hardcore Programmierer. Und da wir alle bei TL mittlerweile mehr oder weniger mitten im Leben stehen (also wir sind im Alter von Familiengründungen und
Häusern), ist momentan alles etwas ruhiger. Das hat es auch immer wieder bei Mobygames gegeben und auch bei allen anderen Projekten.
Wo die Reise hingeht, kann ich dir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, es wird aber weiterhin bestehen bleiben.

Wie gesagt, meine Vermutung war keineswegs böse gemeint. Nur einer von diesen Sätzen, die man vielleicht in fünf oder zehn Jahren nochmal liest und sich dann denkt: Mensch... :)

cebulba hat geschrieben:dazu: Im Prinzip gibt es ja auch Wikipedia, wo Spiele Eintragungen schon drin sind. Langfristig wird es ein paar kommerzielle Projekte
geben, die "große Wikipedia" und auch immer wieder kleinere oder mittelgroße Projekte.

Das einzig gute für unsere Zwecke an Wikipedia ist, dass sie auf sicheren nicht-kommerziellen Füßen steht. Aber eine Sammlung von Daten wird leider erst dadurch brauchbar, dass man die Daten nach Herzenslust verbinden, durchsuchen und auswerten kann. Es gibt zwar Ansätze, die Wikipedia-Daten semantisch nutzbar zu machen, aber auch hier wage ich die Prophezeiung: Die Datentiefe von Mobygames oder TL wird dort niemals erreicht werden.

cebulba hat geschrieben:Wer soll das stemmen, alles in eine Datenbank zu überführen - und es wird einfach auch an der Menge der Leute und Ideen und anderen
Interessen scheitern. Wenn du 10 Leute zusammenbekommst , die sowas erstellen - auf Open Source a la Wiki Basis - dann dauert dass sicherlich noch gut 2
Jahre und ob dann noch Leute da sind die die Daten eingeben, wage ich mal zu bezweifeln.

Wenn sich ein paar Informatik-Studenten in Vollzeit als Semesterferienprojekt daran versuchen, dauert es keine sechs Monate. Und die Datenbank muss ja zum Start auch nicht vollständig sein. Nur das grundlegende Layout muss so sein, dass man darauf aufbauen kann. Und bitte: Ich möchte kein Wiki ! :)

cebulba hat geschrieben:Natürlich kann man einen "offenes Datenbank System" erstellen, wo alle ihre DAten importieren und auch exportieren können - aber wie willst
du das definieren und alle Seiten / Projekte unter einen Hut bringen. Das haben schon andere versucht. Und es klappt eigentlich nur, wenn wirklich viel Geld in die Hand genommen wird (vgl. TRIVAGO Hotel META Buchungssoftware, wo alle Daten von hrs, booking usw. zusammengeführt werden).

Ich glaube, ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich versuche nochmal ganz grundsätzlich auszudrücken, was mir vorschwebt:

Ich möchte ein neues Datenbankprojekt wie MobyGames oder TheLegacy, nur besser.

Von einem gemeinnützigen Verein betrieben.
Mehrsprachig - weltweit.
Mit quelloffenem Code, zu dem jeder beitragen kann.
Mit einer Datenbank, die dafür konzipiert ist, möglichst alle Daten aufzunehmen, die es so um Videospiele herum gibt.
Mit einem modernen Webdesign, das technisch überzeugt und benutzerfreundlich ist.
Mit einer technischen und lizenzrechtlichen Möglichkeit für jedermann (privat und kommerziell), die Daten auf der eigenen Webpräsenz zu verwenden.

So, das möchte ich. Irgendeinen Datenimport lassen wir mal weg, das hat Dich und vielleicht auch gene nur verwirrt. Fangen wir bei Null an.

Leute, die Daten supporten, werden sich immer finden. Wer einmal bei MobyGames weg ist, aus welchen Gründen auch immer, hat keine Alternative. Niemand bietet dieselbe Datentiefe und Komplexität an. Und es sind viele weg. Aber die Lust an der Videospieldokumentation haben diese Leute doch nicht verloren. Diese Lücke möchte ich füllen.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon gene » 17 Dez 2010, 22:35

Okay, ich versuche mal, etwas zu ordnen. Obwohl, das hast du ja am Ende deines letzten bereits gemacht.
Allerdings ist mir dadurch klar geworden, dass das, was du möchtest, eine ganz schön große Nummer ist bzw. wäre.

Viele deiner Ideen/Vorschläge finde ich sinnvoll. Das man jemanden, der sich mit der Materie auskennt, das System bauen lassen sollte, liegt nahe. Aber wer würde alles mitbestimmen dürfen, wie das System wirklich aussieht? So einen Findungsprozess ordentlich hinzubekommen, das dürfte eine der größten Herausforderungen sein. Ich hätte selber Interesse, da mitzuwirken, denn tatsächlich habe ich (Wirtschafts-)Informatik studiert und bin beruflich auch jeden Tag dabei, Anwendungen zu entwickeln, und das macht mir großen Spaß. Was wäre also toller, als das noch mit dem Hobby Retro-Spiele zu verknüpfen? 8)

Ich habe eine Menge Ideen im Hinterkopf, und würde gerne beitragen, so en neues umfassendes System mitzugestalten. Meine zeitlichen Möglichkeiten sind zwar begrenzt, aber bei wem sind sie das nicht... Wenn wir uns lange genug Zeit nehmen, ist das aber wohl nicht schlimm.

Vielleicht kann man diesen Thread als Anlass dazu nehmen, eine komplett neu beginnende Diskussion über die Gestaltung eines neuen Systems zu starten? Ich möchte daber aber natürlich vermeiden, dass so etwas in Konkurrenz zu TL steht - was es aber sofort tun würde, denn vermutlich sind die Ziele zu denen von "TL2" ziemlich ähnlich. Also vielleicht kann man es als "Neustart" von TL2 sehen und nicht als Konkurrenzsystem? Hier wäre es sehr wichtig, mal die Meinung aller TL-Experten zu erfahren.

Dann ist da noch die Sache mit dem Verein. Auf den ersten Blick schön und gut, aber warum sollte man dafür nochmal einen Verein gründen? Mir fällt da nur noch die Finanzierung ein, alles andere geht auch ohne Verein, Vieles vermutlich sogar einfacher. Open Source Projekte kann man auch ohne Verein realisieren.

Ich kann mir also in der Tat vorstellen, dass zu diesem Thema eine interessante Diskussion entstehe kann, bzw. mehrere Diskussionen. Da stelle ich mir die Frage, wie man solch eine Diskussion am besten führen kann. Würde das Forum dafür ausreichen? Es hat Funktionen wie Umfragen und Dateianhänge, das ist bestimmt nützlich. Aber man bräuchte schon einige Leute, die sich fest vornehmen, konstant mitzudiskutieren. Es sollten auch nicht zu viele sein, dann wird es unübersichtlich und es wird schwieriger, sich zu einigen. Welche Anzahl haltet ihr für sinnvoll?

Haltet ihr meine Meinung überhaupt für sinnvoll? :o
Zuletzt geändert von gene am 17 Dez 2010, 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon Thorium » 17 Dez 2010, 22:56

Zum Daten übernehmen: Das sehe ich nicht so schwarz. Es geht ja nicht darum von allen möglichen Quellen zu importieren, sondern eine oder 2 Quellen als Grundstock zu importieren. Einen Importer dafür zu schreiben ist kein Hexenwerk. Das könnte ich sogar noch zwischendurch machen.

gene hat geschrieben:Dann ist da noch die Sache mit dem Verein. Auf den ersten Blick schön und gut, aber warum sollte man dafür nochmal einen Verein gründen? Mir fällt da nur noch die Finanzierung ein, alles andere geht auch ohne Verein, Vieles vermutlich sogar einfacher. Open Source Projekte kann man auch ohne Verein realisieren.

Zum einen halt die Finanzierung zum anderen hat man damit auch rechtlich abgesichert wem das Projekt gehöhrt. Nämlich dem Verein als rechtliche Person. Das ist sehr vorteilhaft um ein dauerhaftes bestehen zu gewährleisten.

Zum Thema Zeit noch: Wie lange das ganze dauert bis es nutzbar ist, ist zweitrangig. TheLegacy und Mobygames gibt es noch und wird es auch morgen noch geben. Ich sehe die Sache nicht als dringend nötig sondern als eine Lösung für die Zukunft.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon MZ per X » 18 Dez 2010, 16:32

gene hat geschrieben:Dann ist da noch die Sache mit dem Verein. Auf den ersten Blick schön und gut, aber warum sollte man dafür nochmal einen Verein gründen? Mir fällt da nur noch die Finanzierung ein, alles andere geht auch ohne Verein, Vieles vermutlich sogar einfacher. Open Source Projekte kann man auch ohne Verein realisieren.

Thorium hat es oben schon angedeutet, ich möchte es gerne noch ein wenig auswalzen: Ein Verein hat einen ganzen Eimer voller Vorteile.

1) Wir können unser liebstes Hobby von der Steuer absetzen :!: Das haben diese Jungs hier bereits verstanden und beteiligen den Staat an den Kosten für Ihr Arcademuseum. :mrgreen:

2) Die Community wird rechtsfähig, was viele Möglichkeiten eröffnet.

Beispielsweise muss nicht ein einzelner das Risiko eines Hostingvertrages für solch ein ambitioniertes Projekt übernehmen, nicht nur finanziell gesehen, sondern auch unter dem Stichwort Jugendschutz oder Schadenersatz für Copyright-Verletzungen. Oder der Verein kann eine Unfallversicherung abschließen, damit die Leute abgesichert sind, die vielleicht für ihn auf Messen oder zu Behörden reisen. Oder der Verein kann Arbeitgeber sein, wenn wir zB mal einen Studenten für 400 EUR einstellen wollen, der uns ein besonders tolles Feature programmiert, oder einen Japaner, der uns hilft, den japanischen Spielemarkt abzubilden. Und so weiter.

3) Ein gemeinnütziger Verein öffnet Türen, die vorher verschlossen waren.

Als gemeinnütziger Verein können wir ganz anders auf öffentliche Institutionen zugehen. Wir bekommen vielleicht Zugriff auf das Archiv der Bundesprüfstelle. In meiner Heimatstadt Leipzig sitzt die deutsche Nationalbibliothek, die von jedem kommerziellen Computerspiel eine Kopie haben, und die derzeit ganz intensiv über die Langzeitarchivierung digitaler Inhalte diskutieren. Wir werden es leichter haben, Universitäten zu kontaktieren, um vielleicht Hilfe bei der Programmierung zu bekommen. Wir haben dann grundsätzlichen Zugang zu Zuschüssen. Es gibt viele Fördertöpfe da draußen, die randvoll mit Geld für obskure Projekte sind.

4) Der Gemeinnützigkeitsstatus zieht die vielen freiwilligen Arbeitsbienen da draußen an wie das Licht die Motten (siehe Wikipedia). Insbesondere die älteren Leute mit den großen Sammlungen, die über eine gewisse Lebenserfahrung verfügen, überlegen sich drei Mal, bei welchem Projekt sie ihre wertvolle Freizeit verbringen.

Ein Verein ist nicht nur eine andere Finanzierungsform, er hebt das Projekt auf ein anderes Level. Entdecke die Möglichkeiten, gene. :D

(Selbstverständlich muss der Verein nicht sofort gegründet werden, die Diskussionsphase kriegen wir auch ganz gut ohne ihn hin. :) )

gene hat geschrieben:Ich kann mir also in der Tat vorstellen, dass zu diesem Thema eine interessante Diskussion entstehe kann, bzw. mehrere Diskussionen. Da stelle ich mir die Frage, wie man solch eine Diskussion am besten führen kann. Würde das Forum dafür ausreichen? Es hat Funktionen wie Umfragen und Dateianhänge, das ist bestimmt nützlich. Aber man bräuchte schon einige Leute, die sich fest vornehmen, konstant mitzudiskutieren. Es sollten auch nicht zu viele sein, dann wird es unübersichtlich und es wird schwieriger, sich zu einigen. Welche Anzahl haltet ihr für sinnvoll?


Ich halte das Forum für völlig ausreichend. Man sollte zunächst einen Thread machen, in dem wir die Sau rauslassen, in dem wir spinnen und träumen, was die neue Datenbank alles aufnehmen soll und welche Features sie bieten soll. Dann können wir ins Detail gehen. Falls wir das wirklich tun, würde ich gerne noch ein paar (deutsche) Leute aus MobyGames darauf hinweisen, dort laufen einige richtige Experten rum. Ich würde mich nicht auf eine feste Anzahl an Teilnehmern festlegen, sondern allen den Zugang ermöglichen, die regelmäßig beitragen wollen und die - naja - irgendwie kompetent erscheinen. :)
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon gene » 18 Dez 2010, 22:52

Kennst du schon dieses Projekt?
http://www.onlinegamesdatenbank.de/
Hat schon knapp 16.000 Einträge...
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon Thorium » 18 Dez 2010, 23:44

gene hat geschrieben:Kennst du schon dieses Projekt?
http://www.onlinegamesdatenbank.de/
Hat schon knapp 16.000 Einträge...

Ist nur deutsch und wird es laut FAQ auch definitiv bleiben. Inhaber ist auch eine Privatperson.
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Re: Gedankenaustausch zur Vereinsgründung

Beitragvon gene » 18 Dez 2010, 23:50

Naja, das heißt ja nicht, dass man es nicht weiter erwähnen muss. Ich kannte es bis gerade z.B. nicht.

Ich habe auf meinem Server ein Wiki angelegt, in dem ich jetzt gerade z.B. eine Liste von ähnlichen Projekten angelegt habe. So eine Liste in einem Forum zu "erarbeiten", macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Dort könnte man z.B. auch so etwas wie eine Planung anlegen, vom ersten Entwurf bis zur Detailplanung. Hatte ich einfach Lust zu, ob und was daraus wird, ist natürlich noch unklar :D
Wer das mal ansehen möchte (zum Editieren ist dort eine weitere Registrierung notwendig), der sollte mir eine PM senden.
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