Ein Schritt zurück ist manchmal ein Schritt nach vorn

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Moderator: gene

Beitragvon DoM^TheLegacy » 21 Mär 2005, 16:22

Zuletzt geändert von DoM^TheLegacy am 21 Mär 2005, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gene » 22 Mär 2005, 07:06

Hmm, viel zu lesen auf den verlinkten Seiten mit Original-Bereichte...
So ganz habe ich das aber nicht wirklich verstanden. Man muss wohl dabei gewesen sein.

Davon abgesehen: Alle bejubeln Will Wright, der mal eben der Welt coolsten Demo-Coder für sein Über-Game engagiert hat. Alle schimpfen wegen der immer größeren Budgets für krasse Konsolen. Meinen jetzt alle, die Demo-Coder würden aus Prinzip ohne Gehalt arbeiten?
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Beitragvon step2ice » 05 Jun 2005, 21:59

Naja, das meiste was man in dem Artikel liest ist ja eh schon bekannt und im üblichen \"negativen\" Spiegel Stil.
Denke schon das die Industrie teilweise ein gameplaykiller ist, jedoch lassen sich auch noch Inovationen ausmachen, siehe Nintendo.
Was Microsoft treibt erinnert stark an den PC Sektor und Sony sollte lieber sehen, daß die PS3 ein anständiges Laufwerk verbaut hat statt mit nichtssagenden Datenblättern und Renderfilmchen daher zu kommen.

Aber eins stimmt wohl:

Die Entwickler fühlen sich bedroht, eingezwängt - ausgerechnet vom Game-Boom der letzten Jahre. Murren erhebt sich gegen eine Industrie, die vor allem das tun will, was Industrien nun mal tun: Geld verdienen.


:-D
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Beitragvon agent-mueller » 05 Jun 2005, 22:55

Original von step2ice:
[...] und Sony sollte lieber sehen, daß die PS3 ein anständiges Laufwerk verbaut hat statt mit nichtssagenden Datenblättern und Renderfilmchen daher zu kommen.


...aber das Renderfilmchen von Motorstorm auf der E3 hat mich wirklich beeindruckt 8o

...auch wenn es keine Ingamegrafik sein sollte ;(
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Beitragvon step2ice » 07 Jun 2005, 00:03

Original von agent-mueller:


...aber das Renderfilmchen von Motorstorm auf der E3 hat mich wirklich beeindruckt 8o

...auch wenn es keine Ingamegrafik sein sollte ;(




Unterm Schlußstrich beschreibt das auch so ziemlich gut die diesjährige E3.
Egal ob Sony, Nintendo oder Microsoft, (die sich übrigens mit ihrer gefakten, sektenähnlichen Pressekonferenz in Sachen schlechtem Geschmack wiedermal selbst übertroffen haben) alle haben mit ihren Renderfilmchen mächtig auf die Kacke gehauen. Killzone2 ist ja heftig diskutiert worden. Jeder der schon ein bischen länger mit gaming zu tun hat, sollte eigentlich die Masche dahinter erkennen. Zum Killzone Trailer möchte ich nur anmerken, wie soll z.B die Szenerie und die KI so perfekt funktionieren. Alles sah aus wie aus einem Guss. Keine teilweise abgehackten Animationen oder NPCs die ideln. Plus, man darf nicht vergessen, dass der Entwickler für killzone2 Guerrilla Games ist. Die haben so tolle games wie Shellshock Nam (ein wahrer Albtraum in Sachen Grafik, gameplay, level design... ach einfach in Allem) oder das mäßige erste Killzone geschaffen. Ist mir sowieso schleierhaft was Sony mit denen will.

War einfach viel Geblende. Wenn die ersten games dann mal erscheinen, wird mein Interesse evtl. geweckt. Vorher kann ich über diese ganze pre hype Phase nur müde lächeln.
Aber naja, wie schon erwähnt, als alter gaming-Hase kennt man das ja.

8)
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Beitragvon agent-mueller » 07 Jun 2005, 09:32

Original von step2ice:
War einfach viel Geblende. Wenn die ersten games dann mal erscheinen,...


...werde auch ich wieder maßlos enttäuscht sein, dass die Spiele immer noch nicht so aussehen, wie es uns schon in den 90ern suggeriert wurde. Was gab es damals für ein Auffsehen um die Grafikpotenz des 3DOs. Als ich ein (natürlich gefaktes) Foto von Road Rash in der Videogames sah, wurde mir schon fast schwindelig vor Vorfreude. Nur leider sah der fertige Titel nicht halb so gut aus (...und ganz nebenbei: er würde heute noch nicht so gut aussehen...).

Aber mal abgesehen von dem ganzen Bohei, was die großen Drei, aber auch die Hersteller von PC-Spielen, veranstalten: Ich mag vorgerenderte Grafik und ich liebe schön gemachte Intros und bombastische Outros. Deshalb nehme ich die auf der E3 gezeigten Bilder nicht allzu ernst und genieße einfach die Grafikpracht. :-D
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Beitragvon Speedy Gonzalez » 07 Sep 2006, 20:50

Entwickler klagten dort, dass mit leistungsfähigerer Hardware und immer größeren Budgets die Innovation auf der Strecke bleibe.

Was (erwachsene) Spieler schon längst wissen, wird nun wenigstens öffentlich ausgesprochen. Ein kleiner Schritt nach vorne mag das sein, aber solange sich an den aktuellen extrem aufwändigen Produktionsvorgängen sowie den Spielen an sich nichts ändert, bringt das dennoch nichts. Ich bin an modernen sowie alten Grafiken interessiert, das gleiche gilt für diverse Stile, Genres und Ideen! Solange es Hersteller, Industrie etc nicht schaffen flexibler und offener für mehreres zu sein, wird sich am monotonen charme und seelenlosen Spielemarkt nichts ändern (wobei erfreuliche Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen).
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Beitragvon $andro » 07 Sep 2006, 21:13

Früher oder später werden sich aber mehr und mehr nur noch die "innovativen" Titel mit neuen Spiel-Ideen und -Mechaniken verkaufen bzw. die die interessante Settings bieten oder eine spannende fesselnde Geschichte. Da der Markt einfach irgendwann gesättigt ist und andere Titel keinen Absatz mehr finden werden. Und an der Grafik kann man früher oder später auch nicht weiter schrauben.. Ist es überhaupt das Ziel E-Games immer realistischer darstellen zu müssen ?
Die Realität habe ich in der Wirklichkeit, in manchen (Spielen) Genres mag es vielleicht gut sein nach "Realismus" zu streben ( Animationen sind in heutigen Spielen sowieso lachhaft), aber andere Genres (Spiele), sollten lieber auf kreative Welten, abgedrehtes usw. setzten. Es gibt unendliche Möglichkeiten !
Das Problem erübrigt sich also von selbst, da die Entwickler verschwinden werden, welche diesen Kriterien nicht gewachsen sind.
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Beitragvon Speedy Gonzalez » 07 Sep 2006, 21:29

Original von $andro
Und an der Grafik kann man früher oder später auch nicht weiter schrauben.. Ist es überhaupt das Ziel E-Games immer realistischer darstellen zu müssen ?
Die Realität habe ich in der Wirklichkeit, in manchen (Spielen) Genres mag es vielleicht gut sein nach "Realismus" zu streben ( Animationen sind in heutigen Spielen sowieso lachhaft), aber andere Genres (Spiele), sollten lieber auf kreative Welten, abgedrehtes usw. setzten. Es gibt unendliche Möglichkeiten !

Du schreibst mir aus der Seele. :D
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Beitragvon agent-mueller » 07 Sep 2006, 21:57

@ $andro

Ach die Jugend - voller Träume und Hoffnungen...

Nein, im Ernst, ich hoffe, dass Du mit Deiner Vorhersage Recht behältst. Es wäre schön, wenn sich ungewöhliche und neue Spielideen durchsetzen würden. Was nicht heißen soll, dass man Bewährtes nicht weiterentwickeln sollte.
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Beitragvon Guybrush » 24 Dez 2006, 18:26

Ich stimme denn allgemeinen Ton zu. Ich spiele nun Computer Games seit ungefaehr 20 Jahren und muss sagen das die allgemeine qualitaet von Spielen extrem nachgelassen hat.

Der Uebeltaeter wie so oft in anderen Faellen ist Geld. Geld hat die Film Industrie versaut und hat den gleichen Effekt auf Computer Spiele. Risiko mit kreativen Ideen wird nicht mehr eingegangen und es wird primaer auf die Jugend gezielt mit dem Produkt Placement. Das hat zufolge das es massig Klone gibt und sich keiner mehr traut was kreatives zu machen.

Das gleiche ist zu beobachten in der Film Industrie. Seit die grossen Boersen Unternehmen ihre Finger im Spiel haben ist es Bergab gegangen. Ich kaufe mir normalerweise alle 3 Jahre einen neuen Computer um mit den Anforderung der Spielen Schritt zuhalten, aber zum ersten mal habe ich Zweifel. Ich spiele normalerweise nur emulatoren Spiele wie etwa alte L.A. Adventures etc... ein Armuts Zeugnis fuer die heutige Computer Spiele Industrie.

Was zurueck kommen muss ist die Kreativitaet und Risiko Bereitschaft, dann klappts auch mit den Nachbarn :)

P.S.: Bitte um Verzeihung fuer eventuelle Rechtschreib und Grammatik Fehler. Ist ein bisschen eingestaubt das ich seit Jahren in den USA lebe.
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Beitragvon axelkothe » 25 Dez 2006, 00:28

Guybrush hat geschrieben:Ich stimme denn allgemeinen Ton zu. Ich spiele nun Computer Games seit ungefaehr 20 Jahren und muss sagen das die allgemeine qualitaet von Spielen extrem nachgelassen hat.


sorry, das halte ich für absoluten Blödsinn. Die Durchschnittliche Qualität ist in meinen Augen deutlich gestiegen, es gibt kaum noch echte Schrottspiele- Selbst irgendwelche Lizenzgurken kann man in der Regel ohne größere unfaire Stellen oder echte Gameplaymacken spielen und einigermaßen Spaß damit haben. Nur ist eben alles 08/15 und total langweilig. In den 80ern hingegen war ein schlechtes Spiel auch meist ein Spiel, das mit unfairen Stellen oder nicht funktionierenden Gamedesign einfach fast unspielbar war - und davon gabs IMO sehr viele, deutlich mehr als heute. Das kann auch gar nicht anders sein, denn bei denen Beträgen die heute eine Spielentwicklung kostet kann sich das fast keine Firma mehr leisten die Schrottprojekte bis zum Release durchzufinanzieren. Da wird heute viel früher der stecker gezogen.

In manchen Genres fehlen aber in der Tat seit einigen Jahren die echten Highlights, die es mit den Top-Titeln von früher aufnehmen können, allerdings sind das dann aber absolute Nischengenres die früher beliebter waren, wie Grafik-Advcenture, 2D-Shooter und Jump'n Runs oder Flugsimulationen. Da mangelt es dann eben am entsprechenden Budget...

Was sich verändert hat ist die Art der Spiele, und zwar leider weg von meinem Geschmack. Ich vermute mal das das auch eher dein Problem sein wird...
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Beitragvon Guybrush » 25 Dez 2006, 06:06

In der Tat das ist mein Problem. Ich meinte mit Qualitaet den Spiel Spass und Kreativitaet. Haette ein bisschen deutlicher sein sollen.

Das Problem mit dem 08/15 Spielen ist in der Tat das Problem. Ich vermisse heutzutage Spiele wie Crusader oder Duke Nukem die Genres neues Blut gegeben haben. Was noch schlimmer ist das mehr und mehr PC spiele "geportet" werden von der XBOX oder Playstation. Bestes Beispiel hier ist Oblivion. Wunderschoene Grafik aber ein Konsolen aehnliches Combat-System.

Das andere Problem ist das Spiele hauptsaechlich auf die Jugend zugeschnitten sind. Frueher waren viele Spiele interessant fuer alle Altersklassen. Grips ist heute nicht mehr gefragt in Computer Spielen. Nur schoene Grafik zaehlt. Mit dem Gameplay oder Langzeit Motivation bleibts auf der Strecke. Das ist fuer mich der groesste Unterschied. Es gibt wenig Spiele heutzutage die mich fuer Monate fesseln.

Moechte auf keinen Fall wie ein alter nostalgischer Sack klingen, aber ich finde das es Bergab geht seit geraumer Zeit.
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Beitragvon agent-mueller » 25 Dez 2006, 20:38

Guybrush hat geschrieben:Das Problem mit dem 08/15 Spielen ist in der Tat das Problem.

Stagnation auf hohem Niveau - würde ich sagen.
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Beitragvon Guybrush » 26 Dez 2006, 19:56

Und wieder mal habe ich schneller getippt als gedacht. Bitte um Verzeihung wenn ich mal wieder geistlich furze :D
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